Unsere Schleiereulen

Im September 2019 baute Hans einen Schleiereulenkasten, da wir von der Existenz einer Schleiereule auf unserem Boden aufgrund der vielen Hinterlassenschaften wussten.

Thomas Brandt vom OESSM informierte uns, dass  Hobelspäne als Einstreu besser sei als Sägespäne, (kann man in jeder Tischlerei gratis bekommen,  wenn man den guten Zweck erklärt), es geht aber auch Humus aus dem Wald.

Nach vielen Recherchen  installierte  Hans noch eine Wlan-Kamera ein ,und wir richteten sie ein. Unsere Entscheidung fiel auf eine  HiKam S6. Bis April hatten wir guten Kontakt, als plötzlich  ein unerklärlicher Kabelbruch gelötet werden musste.

Anfang Mai  fanden wir Gewölle wir vor der Haustür und  waren wir total happy. Auch die Kamera  zeigte die Belegung durch 2 Schleiereulen.

 Als sie sich dann noch paarten, war die Freude groß.

Nun hieß es abwarten.

Am 9. Mai war es dann soweit, und wir fanden das erste Ei. Innerhalb von 2 Wochen konnten wir diverse Paarungen beobachten, es lagen immer mehr Eier im Nistkasten.

Der letzte Stand am 21.5. waren 7 Eier. Im Laufe der Zeit hatte sich das Gelege leider immer mehr  verschoben und war nur noch teilweise  am  unteren Bildrand zu sehen. Deshalb bleibt es nun spannend, wie viele  Schleiereulen tatsächlich schlüpfen werden.

Update 11.6.

Die Eier wurden leider beim Aufstehen und Hinsetzen immer weiter verschoben,so dass wir keine mehr sehen konnten. Aber…

Bereits am Morgen fiel auf, dass der Schleiereulenmann fleißiger als sonst war,es lagen nämlich 3 Mäuse im Kasten, und…

Die  erste feine kleine Stimme ist zu hören, und die Mama antwortet. Genau 32 Tage nach der 1.Eiablage ist das erste Küken geschlüpft. Mal abwarten, ob es 7 werden oder mehr und wann wir sie mal zu sehen bekommen

Bei Vivara kann man auch in den Schleiereulenkasten schauen. Leider ist dort das dritte Küken verstorben.

Unsere erste Schleiereulenbrut chronologisch

Es ist ganz schön was los im Kasten.

Überblick Juni 2020

Anfang Juli gab es dann einen kleinen Rückschlag. Da wurden die Erstgeborenen zu Kannibalen ,und da die Letztgeborenen noch sehr winzig waren…bei 2 Wochen Altersunterschied kein Wunder… wurden 2 von ihnen mal eben beseitigt. Da es in der Nacht leider regnete…für die Pflanzen eine Wohltat, für die Eulenmama nicht, weil die Mäuse bei regen sich auch eher verstecken…hatten die größeren Küken Hunger, und das führte zu dem Verhalten. Die Natur kann hart sein. Danach sah ich immer nur noch 5 Küken.