Varanger Halbinsel

Die Fahrt ging weiter nach Nesseby, wo wir einen Spaziergang ins Vogelreservat unternahmen und 2 Kampfläufer sahen.

Danach suchten wir bei heftigem Wind und Kälte den Vogelfelsen Ekkeroy auf.

Unser großes Ziel war der Brutplatz der Kampfläufer. Für diesen Tag habe ich eine extra Seite eingerichtet.

Am nächsten Morgen waren die Lichtverhältnisse noch schlechter,und deshalb zockelten wir wieder den gräßlichen Weg ,der nur aus Löchern bestand, zurück und fuhren eine kurvenreiche und enge Straße nach Hamningsberg.

Das Wetter war auch dort eher schlecht, es regnete,aber dann gab es einen Lichtblick.Wir standen auf dem Parkplatz neben einem deutschen Fahrzeug mit Hamelner Kennzeichen. Dieses hatten wir bereits in Kirkenes gesehen, aber da niemand drin saß, nicht weiter überlegt.

Ich schielte während des Essens immer wieder rüber und versuchte jemanden zu erkennen, konnte aber nur einen Laptop sehen und eine schemenhafte Person.

Und plötzlich klingelte es: Das kann doch nur Hansjörg Ulf sein. Noch mit einen Happen Brot im Mund stieg ich raus und ging rüber. Und tatsächlich: Da stieg er aus, und sein Hund Minero ebenfalls. Ein Traum von Hund,wie wir in den nächsten Tagen erfuhren durften.

Zunächst mussten wir ihm auf die Sprünge helfen, denn wir hatten uns bestimmt 8 Jahre nicht gesehen, aber dann war die Freude groß, und wir klönten eine Weile im warmen Wohmobil.

Eigentlich wollten die Männer noch eine Tour unternehmen, aber der Regen hörte einfach nicht auf, und deshalb beschlossen wir weiterzufahren zum Campingplatz Vestre Jakobselv, denn duschen,Wäsche waschen und gründliche Reinigung des Womos standen im Vordergrund.

Am Montag fuhren wir dann  eine schnörkelige ,die immer enger wurde und uns nach Berlevag zum Campingplatz dort führte. Hansjörg Ulf stand schon auf seinem Stammplatz, den er letztes Jahr 6 Wochen belegt hatte. Viel Klönen und Schmusen mit dem Hund war angesagt. Das Ereignis des Abends war das Treffen zweier Hutigrutenschiffe, eins südwärts gehend, das andere nordwärts. Beim aneinander Vorbeifahren gab es ein herrliches Hupkonzert.

Am nächsten Tag gingen die beiden Männer ins Fjell, um Blaukehlchen zu fotografieren, hatten aber kein Glück. Dafür gabs aber auf dem Rückweg einen ordentlichen Regenschauer. Die Schreiberin spazierte in den Ort ,machte Fotos vom Hafen und kaufte frisches Brot. Am Nachmittag klönten wir wieder, und abends ging es zum Hafen, denn wir wollten Videos des Hupkonzerts machen. Leider fiel es dieses Mal etwas dürftig aus.

Am nächsten Morgen kam der Abschied, denn wir starteten Richtung Alta. Unser Gas würde wohl in den nächsten Tagen ausgehen. Wir mussten sehr viel heizen, denn die Temperaturen waren eher um die 4-5°,nachts noch weniger, der Wind tat das Seinige. Kurz vor Lakselv übernachteten wir am Strand.

Nun geht der Bericht hier weiter.